Homöopathie: Was versteht man eigentlich unter Alternativmedizin?

Homöopathie ist in aller Munde und mehr als 60 Prozent der Deutschen und Österreicher haben schon einmal homöopathische Arzneimittel verwendet. Grund dafür ist der Wunsch nach sanfteren Therapien. Aber was ist Homöopathie? Wie wirkt sie? Bei welchen Leiden kommt sie zum Einsatz und wer hat sie entwickelt?

Was ist Homöopathie?

Die Bezeichnung Homöopathie geht auf die griechischen Worte „homoios“ für ähnlich, gleichartig und „pathos“ für Krankheit oder Leiden zurück.

Die wichtigsten Merkmale sind:

  • Auswahl der Arzneimittel entsprechend der Ähnlichkeitsregel
  • Wahl der Therapieform in Anpassung an die individuellen Merkmale des Patienten
  • Nutzung von Arzneimitteln in potenzierter Form
  • Wirksamkeit der Arzneimittel in kleinster Dosierung

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Wer hat die homöopathische Therapie entwickelt

Als Begründer gilt Samuel Hahnemann (1755 – 1834), ein deutscher Arzt. Er war als Kritiker der Medizin des 18. Jahrhunderts bekannt, die seit dem Mittelalter nahezu unverändert auf drastische Maßnahmen wie den Aderlass und Brechkuren setzte.

Samuel Hahnemann favorisierte eine milde Behandlung von Kranken. Er wollte Therapien entwickeln, die den Menschen in seiner Individualität beachten und ohne Schmerzen und Blutverlust helfen. Er gilt als der Erste, der die Wirkung von Arzneien an gesunden Personen und an sich selbst testete. Hahnemann veröffentlichte seine Erfahrungen und Erkenntnisse im „Organon der Heilkunst“.

Er definierte die drei Grundprinzipien der homöopathischen Medizin:

  • Beobachtung
  • Nachdenken
  • Erfahrung

Was besagt das Ähnlichkeitsprinzip

Das von Hahnemann entwickelte Ähnlichkeitsprinzip sagt aus, dass jede Arznei in der Lage ist, die Beschwerden, die sie lindert, auch auszulösen. Ihm gelang der Nachweis, dass diese Wirkung nicht nur in einer geringen Zahl von Einzelfällen auftritt, sondern als grundsätzliches Wirkprinzip angenommen werden kann.

Das Ähnlichkeitsprinzip gilt als Basis der Homöopathie. Hahnemann beobachtete die Wirkungen bei gesunden Menschen, bewertete die Ergebnisse und erstellte eine Systematik von Arzneimittelbildern. Diese systematische Erarbeitung Hahnemanns gilt als wichtige Grundlage in der heutigen alternativen Medizin.

Wann ist ein Mensch krank?

Die Homöopathie bewertet eine Krankheit als eine Störung, die die gesamte Person betrifft. Es wird nicht nur ein einzelnes Symptom, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, therapiert, sondern das gesamte Individuum. Krankheit wird als Störung der Lebenskraft verstanden.

Die homöopathische Therapie beachtet die Symptome in ihrem Zusammenhang. Das körperliche und seelische Gleichgewicht gilt als Voraussetzung für die Gesundheit eines Menschen. Wenn dieses Gleichgewicht durch Stress, Ängste, Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung gestört wird, treten Krankheitssymptome auf.

Samuel Hahnemann verdeutlichte bereits zu seinen Lebzeiten, dass Menschen ihre Lebenskraft nur erhalten können, wenn sie in einer seelischen, körperlichen und sozialen Harmonie leben.

Die Chancen der alternativen Medizin

Die homöopathische Medizin ist kein Zauberwerk, sondern eine auf Fakten und umfassenden Studienergebnissen basierende Heilmethode. Ebenso wie herkömmliche Medikamente werden auch homöopathische Arzneimittel unter Einhaltung strengster Bestimmungen produziert.

Homöopathischen Therapien liegt das Reiz-Reaktions-Prinzip zu Grunde. Abhängig vom Individuum bewirkt ein Medikament einen Reiz. An der Stärke der Reaktion erkennt der Homöopath die richtige Dosierung und die Fähigkeit zur Heilung. Schwerkranke Patienten zeigen häufig keinerlei Reaktion auf die durch die Arzneimittel ausgelösten Reize. Genesungsfähige Personen zeigen eine Reaktion auf den so genannten Heilreiz. Lesen Sie auch zum Thema „Alternativmedizin für Babys und Kinder – Kann Homöopathie helfen?

Alternativmedizin Homöopathie Baby Kind

Welche Krankheiten können homöopathisch behandelt werden?

Homöopathische Therapien haben die größten Erfolge bei

  • Allergien wie Heuschnupfen und Asthma
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Hauterkrankungen
  • Blasen- und Nierenerkrankungen
  • Magen- und Darmbeschwerden

Heute existiert nahezu für jede Krankheit ein homöopathisches Arzneimittel, welches in der richtigen Dosierung seine Wirkung entfalten kann.

Die Formen homöopathischer Arzneimittel

Globuli, die kleinen weißen Zuckerkügelchen, sind die bekanntesten homöopathischen Arzneimittel. Sie können je nach Krankheitsbild genau dosiert werden. Die Kügelchen zergehen auf der Zunge und entfalten ihre Wirkung.

Für die Behandlung von Kindern sind Globuli von Apozema gut geeignet. Homöopathische Arzneimittel sind in Tropfenform erhältlich. Sie können vom Körpergut verwertet werden. Homöopathische Arzneien werden vor allem zur Behandlung von Hautkrankheiten auch in Form von Cremes, Salben und Tinkturen angeboten.

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Alternative Medizin oder Schulmedizin – was ist besser?

Immer mehr Menschen machen positive Erfahrungen mit der Wirksamkeit der Homöopathie. Die Betrachtung der Gesamtheit der Symptome und die sanfte homöopathische Therapie können dazu führen, dass der Organismus wieder in sein Gleichgewicht zurückfindet.

Zudem sind die homöopathischen Mittel pflanzlich und ungefährlich. Die alternative Medizin hat Grenzen. Diese liegen in der Heilmethode, in der Erkrankung sowie im Fachwissen und den Erfahrungen des Arztes begründet. Auch der Patient selbst hat Einfluss auf den Erfolg.

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Alternativmedizin in der Schwangerschaft

Schwangere Frauen versuchen, herkömmliche Medikamente zu vermeiden. Trotzdem treten Beschwerden wie Übelkeit, Kopfschmerzen und Schlafstörungen auf. Globuli sind bei diesen Erkrankungen gut nutzbar.

Sie wirken sanft, sind rein pflanzlich und haben nahezu keine Nebenwirkungen. Schwangere sollten die Inhaltsstoffe beachten. Einige Naturarzneien in der Schwangerschaft zu unerwünschten Nebenwirkungen und Überempfindlichkeitsreaktionen führen.

Alternativmedizin bei Kindern

Kinder und Babys reagieren gut auf homöopathische Arzneimittel. Die typischen Beschwerden wie Husten, Schnupfen und Bauchweh können gut mit alternativen Mitteln behandelt werden.

Zu beachten ist, dass sich ein Baby nicht ausreichend zu Beschwerden äußern kann. Keinesfalls dürfen ernste Erkrankungen übersehen werden.

Fazit

Die Diskussion um die Wirksamkeit alternativer Arzneimittel wie Globuli, Schüssler Salze und Bachblüten, beschäftigt die Mediziner seit Jahren. Auch wenn die Gründe noch nicht vollständig geklärt werden konnten, belegen immer mehr Studienergebnisse den Erfolg der alternativen, auf Naturprodukten basierenden Medizin.

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